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Erweiterung der Kekulé Nummerierung |
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Mar 05, 2005 at 07:48 PM |
Die Erweiterung der Kekulé Nummerierung von Pedro di Suvero ist zwar recht ungebräuchlich, trotzdem wollen wir sie hier vorstellen:
Manchmal ist es sinnvoll, nicht nur alle direkten Vorfahren, sondern auch deren Geschwister in die Ahnentafel mit aufzunehmen. Gerade um Verbindungen zu anderen Ahnentafel herzustellen kann dies hilfreich sein. Die Erweiterung von di Suvero umfasst die Einbindung von Geschwistern, deren Ehepartnern und deren Kinder.
Ein Vorfahr (normale Nummerierung): [123]
Ab hier endet die Aufteilung der Geschlechter in gerade und ungerade Zahlen. Eine Markierung durch m für männlich und w für weiblich (für den englischsprachigen Raum auch m/f für male/female) ist hier übersichtlicher und sinnvoller. Für Ehepartner wird der Buchstabe s für Spouse (englisch: Lebensgefährte, Ehemann, Ehefrau) benutzt.
1. Bruder des Vorfahren: [123-m1]
Theoretisch könnte der Bindestrich entfallen, er hat keinen tieferen Sinn. Als ästhetisches Mittel sollte er jedoch benutzt werden, da der Vorfahr, auf den sich die Verwandtschaft bezieht, so vor allem in Listen deutlicher erkennbar ist.
Ehepartner der 1. Schwester des Vorfahren: [123-w1s1]
[123-w1sm1] Die Angabe des Geschlechts des Ehepartners ist auch möglich, jedoch in den meisten Fällen nicht nötig.
Auch die Kinder der Geschwister können angegeben werden. Hierzu wird der Buchstabe c für Child (englisch: Kind) benutzt.
Sohn des 2. Bruders des Vorfahren: [123-m2cm1]
Es ist natürlich ratsam, dieses nicht allzu weit zu führen. Gedacht ist die Erweiterung hauptsächlich für eine einzige Ebene, z.B. um alle Geschwister eines Vorfahren und deren eigene Kinder mit aufzunehmen, damit leichter Verbindungen zu anderen Ahnentafeln hergestellt werden können. Trotzdem geht theoretisch mehr:
Ehepartner des Sohnes des 2. Bruders des Vorfahren: [123-m2cm1s1]
1. Tochter von [123-m2cm1s1]: [123-m2cm1cw1]
Eine Nummer wie z.B. [123-m2cw1] sollte das Maximum sein, mehr ist natürlich möglich, macht die angestrebte Ordnung aber wieder verwirrend. Besser ist es hier, weitere Ahnentafeln oder Stammbäume anzulegen, auf die verwiesen werden kann.
Zusammenfassende Anmerkung: Steht vor der Angabe des Geschlechts (m/w) und der dazugehörigen Zahl/Ziffer ein:
- „s“ handelt es sich um einen Ehepartner
- „c“ handelt es sich um einen Nachkommen
- weder „s“ noch „c“ handelt es sich um Geschwister. |